Ein Monument für den Frieden
Krieg bringt Zerstörung, Tod, Leid. Frieden ermöglicht Leben,
Entfaltung, Freude. Krieger suchen Frieden durch Sieg,
Fortführung des Kampfes, im Extrem bis zur eigenen
Selbstvernichtung. Mütter sind dem Leben zugewandt.
Sie schützen ihre Kinder und wollen sie vor Verletzungen
bewahren – auch untereinander. Hören wir auf die Mütter.
Ugo Dossi
Das Projekt
Zwei Mütter aus zwei gegeneinander kriegführenden Parteien
reichen einander die Hände. Sie haben Kinder im Krieg verloren.
Dies soll aufhören: Beendet das Zerstören und Töten!
Ihr Handschlag macht ihren Aufruf sichtbar. Das Innere dieses
Handschlags wird in Wachs abgeformt und monumental
vergrößert. Es bildet die Vorlage für den Körper einer großen
Skulptur, die im öffentlichen Raum als Friedensbotschaft der
Mütter wirken soll – als Aufruf zu Frieden und Menschlichkeit.
MOTHERS entwickelt sich Schritt für Schritt aus einer realen
Begegnung – vom Handschlag zweier Mütter über ein
XR-Monument und erste Präsentationen in Museen bis zu
einem Brunnen aus Bronze im öffentlichen Raum. Aus einem
Moment entsteht ein dauerhaftes Monument für Versöhnung
..
Der Weg
Vom Moment zum Monument.
Vom Handschlag zum Monument – Schritt für Schritt entwickelt
sich aus einer realen Begegnung ein dauerhaftes
Zeichen der Versöhnung. MOTHERS versteht Kunst als
Werkzeug für den Aufruf, Frieden neu zu denken – durch
Begegnung, Menschlichkeit und Verzicht auf Gewalt.

Die Vision
Die Begegnung zweier Mütter wird zur Bewegung.
MOTHERS ist als langfristiges Kunstprojekt angelegt. Es
versteht sich als ein wachsendes Projekt, das sich über Jahre
hinweg durch neue Begegnungen, Orte und Partnerschaften
weiterentwickelt. Was mit der Begegnung zweier Mütter
beginnt, entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird an
unterschiedlichen Orten der Welt neue Formen annehmen.
Mit der Zeit entsteht ein wachsendes Netz aus Zeichen,
Erinnerungen und Orten, die eines verbindet: der Wunsch
nach Frieden.
In einer ersten Phase wird MOTHERS als XR-Installation an
bedeutenden kulturellen und gesellschaftlichen Orten erlebbar.
Geplanter Auftakt: Nürnberg, 13. November 2026 – im Umfeld
des Germanischen Nationalmuseums und der von Dani
Karavan geschaffenen Straße der Menschenrechte. Weitere
Stationen: der UN-Palast in Genf, die Museumsinsel in Berlin,
der Petersplatz in Rom sowie das Museum für Moderne Kunst
in Tel Aviv und ein Ort in Ramallah, der noch festgelegt wird.
Begleitet werden die Installationen durch Pressearbeit sowie
Aktivitäten in den sozialen Medien, um den Aufruf der Mütter
weithin wahrnehmbar zu machen und den internationalen
Dialog über Frieden und Versöhnung weiterzutragen.
Die Partnerschaft
MOTHERS in der aktuellen Form entsteht in Partnerschaft
mit The Parents Circle – Families Forum (PCFF), einer
israelisch-palästinensischen Organisation, und Parents
Circle Friends Deutschland, dem deutschen Freundeskreis.

Im PCFF, einer gemeinsamen israelisch-palästinensischen
Organisation, kommen Familien zusammen, die durch den
Konflikt nahestehende Menschen verloren haben. Die Mitglieder
des PCFF haben sich entschieden, auf ihren Verlust
nicht mit Rache und weiterer Gewalt zu antworten, sondern
sich für Dialog, Versöhnung und Frieden einzusetzen. Zwei
dieser Mütter, Layla aus Palästina und Michal aus Israel, haben
beide ein Kind durch den Konflikt verloren. Heute treten sie
gemeinsam für Frieden ein.
Für die Entwicklung von MOTHERS geben diese beiden
Mütter einander die Hand. Das Innere ihres Handschlags –
mit den unverwechselbaren Handlinien beider Mütter – wird
mit Wachs abgeformt. Aus diesem einzigartigen Formkörper
entstehen die virtuellen und materiellen Ausführungen der
Skulptur.
Das XR- Monument
Bevor MOTHERS als dauerhaftes Monument entsteht,
wird die Idee als XR-Installation erlebbar. So kann das
Projekt an besonderen Orten sichtbar werden, Menschen
miteinander ins Gespräch bringen und den Weg für seine
spätere Verankerung im öffentlichen Raum bereiten.
Das XR-Monument lässt sich an unterschiedlichsten Orten
und in verschiedenen Größen realisieren. Es ist über XR-Brillen
oder Mobiltelefone erlebbar und eröffnet neue Möglichkeiten,
MOTHERS einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Jede XR-Installation wird selbst zu einem Ereignis. An Orten
von besonderer gesellschaftlicher oder kultureller Bedeutung
kann sie Aufmerksamkeit schaffen, Medien und Öffentlichkeit
erreichen und den Aufruf der Mütter weit über den jeweiligen
Ort hinaus sichtbar machen.
PROJEKTTEAM
Artist: Ugo Dossi
Projektleitung & Strategische Entwicklung: Dirk von Meer
XR-Umsetzung: Stefan Göppel, Elli Hönig, Kagan Batuker,
Kadir Tilki, Alla Kolpakova, govar
Graphic Art: Claus Lehmann
KONTAKT
Dirk von Meer, dirkvonmeer@progressiva.world

