Unter dem Titel „XXR Ethics“ wurde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im ersten Halbjahr 2025 ein experimentelles Blockseminar als interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt angeboten.
Dieses lief als Förderung innovativer Lehrtechniken und –-inhalte für Studierende dreier Lehrstühle/ Fakultäten. Die Ergebnisse wurden präsentiert in einem Beitrag zur langen Nacht der Wissenschaften 2025.


Am Seminar nahmen sieben Studierende teil unter der Leitung von
Madlen Geidel, wissenschaftliche Mitarbeiterin Masterstudiengang Medien-Ethik-Religion (Lehrstuhl für Medienkommunikation, Medienethik und Digitale Theologie) und Journalistin;
Dr. Tabea Ott, Postdoktorandin der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Theologiewissenschaften; und
Dr. Max Tretter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lehrstuhl für Systematische Theologie (Ethik).


KURZBIOGRAFIEN DER DOZENT:INNEN


Forschungsschwerpunkte:
• Christliches Influencing
• Rechtspopulismus
• Sexualethik
Foto: privat
• seit WS 2023/24 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienkommunikation, Medienethik und Digitale Theologie (MMDT)
• Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für den Forschungsbereich „Religiöse Gemeinschaften und nachhaltige Entwicklung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin (2022-2023)
• Mitarbeiterin der Heinrich-Böll-Stiftung für Digitale Bildungsformate, insbesondere Erklärvideos und Podcasts (2021-2023)
• Freie Autorin und TV-Journalistin in der Berliner Redaktion von Arte (2020-2021)
• Redaktionsassistentin und freie Assistenzmitarbeit im Politikressort von DER SPIEGEL (2015- 2019)
• Verschiedene Redaktionsaufenthalte u.a. im ZDF Auslandsstudio Brüssel, Arte Kultur, Arte Info, Arte Journal und SPIEGEL TV
• Studentische Hilfskraft im Forschungsbereich „Religiöse Gemeinschaften und nachhaltige Entwicklung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin (2017-2019)
• Masterstudium Religion und Kultur an der Humboldt-Universität zu Berlin (2016-2020)
• Bachelorstudium Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (2012-2016)
Ass.Prof. Dr. Tabea Ott


Forschungsschwerpunkte
- Medizinethik und Ethik Künstlicher Intelligenz
- Anerkennung und Vulnerabilität
- Ethik der Visibilität und Ethik der Aufmerksamkeit
- Care Ethics
- Feministische Theologie
- Ethik und Wissenschaftskommunikation
- Seit 2026 Assistenzprofessorin für Medizinethik und Diakoniewissenschaft an der Universität Wien
- Seit 2026 Stellvertretende Leitung des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien
- Seit 2026 Assoziierte Wissenschaftlerin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Seit 2025 Assoziierte Wissenschaftlerin im Cluster „Digital Religion(s)“ an der Universität Zürich.
- 2021-2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg u. a. im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich 1483 EmpkinS


Forschungsschwerpunkte
- Ethik und Theologie künstlicher Intelligenz und Robotik
- Medizinethik, Bioethik des Menschen und Tierethik
- Politische Ethik und Öffentliche Theologie
- Hip Hop Studies und Popkultur
- Ungewissheit und Gewissheit
- wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
- Studium freikirchlicher Theologie in Essen und Nürnberg (2012–2013)
- Studium der evangelisch-lutherischen Theologie in Erlangen und Berlin (2013–2019).
- 2016-19 Kollegiat des FAU-Förderungswerks Leonardo-Kolleg, seit Januar 2025 wird er von der Emerging Talents Initiative gefördert.
Im Seminar sichteten die sieben Teilnehmenden erst verschiedene immersive Experiences, um diese Erlebnisse dann unter ethischen Gesichtspunkten zu diskutieren: welche Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung immersiver Experiences werden erkennbar? Auf welche Erlebnisse kommt die Gruppe in der kritischen Diskussion über Aspekte wie Aneignung und Rassismus, Empathie, Gefahren von Grenzüberschreitungen in VR-Erfahrungen und First-Person-Berichterstattungen?
Die fünf VR-Anwendungen, die im Fokus standen, waren:
- „You destroy. We create.- The war on Ukraine`s culture“ 25 Minuten, Ukraine 2022, Regie: Felix Gaedtke, Gayatri Parameswaran


Die dokumentarische Experience portraitiert Ukrainische Künstler:innen und Kulturakteur:innen, wie sie Kulturgut schützen, wiederaufbauen oder während der Kämpfe trotzdem künstlerisch tätig sind.
2. „Notes on Blindness : Into Darkness“, Dauer: 6 x 20 Minuten, Regie: Ex Nihilo ( Arnaud Colinart…), Audio Gaming, Archer`s Marc, Frankreich, 2016


Die interaktive VR-App entstand begleitend zum gleichnamigen Dokumentarfilm „ Notes on Blindness“, der auf den Audioaufzeichnungen des erblindenden John Hull basiert. In der Experience, die mit ihrer Grafik aus 3D-Blaulichtanimationen und binauralen Audiodateien versucht, die erlöschende optische Wahrnehmung des zunehmend Erblindenden erlebbar zu machen, kann man sich mit Controllern bewegen .
3. „ We live here“, 20-60 Minuten, 2020, U.S.A., Regie: Rose Troché


Das VR-Game führt in das Zelt der obdachlosen Amerikanerin Rockey. Rockey lebt in einem Zelt in Südkalifornien. In VR kann man mit ihren persönlichen Gegenständen interagieren. Diese Aktion aktiviert jeweils gesprochene Sequenzen, die teils dokumentarisch, teils animiert sind und den User:innen das Leben, die Vergangenheit und Zukunftswünsche von Rockey näherbringt. Es gibt verschiedene Handlungsoptionen.
4. „A 1000 cut journey“, 2018, U.S.A., 12 Minuten, Regie: Courtney Cogburn, Elise Ogle


Die VR Experience führt die Teilnehmenden in die Wahrnehmung von Michael Sterling, einem schwarzen U.S. Amerikaner, und seinen Erinnerungen an Situationen, in denen er Rassismus erleben musste als Schüler, als Jugendlicher in Konfrontation mit der Polizei und als junger Erwachsener am Arbeitsplatz.
5. „Home after war“ 2018, U.S.A.& BRD, Regie: Gayatri Parameswaran


In der interaktiven VR-Simulation begleitet man Ahmaied Hamad Khalaf und seine Familie bei ihrer Rückkehr in ihr Haus in der zerstörten Stadt Falludscha (Fallujah) im Irak. Man kann das Haus erkunden und lernt das Schicksal der Familie in Krieg und Flucht kennen.
Die Hauptdiskussion der Seminargruppe konzentrierte sich neben Sichtungen weiterer Experiences auf diese Fünf.
Mit der Auswertung entstanden mehrere Poster als Ergebnis des Seminars.
Diese wurden an der Nacht der Wissenschaften am 25.10.2025 in Erlangen der Öffentlichkeit präsentiert, indem sie die Besuchenden mit darauf gestellten Fragen empfingen.
Die Besucher:innen konnten einige der ausgewerteten Experiences etwa 10 Minuten lang selber antesten und waren dann eingeladen, zu reflektieren und ihre Gedanken schriftlich zu hinterlassen.
Wir haben mit den Seminarleiter:innen gesprochen über das Seminar und die Präsentation bei der Nacht der Wissenschaften. Sie haben sich dazu besprochen und als Team zu dritt die Fragen beantwortet.
▶ Los geht’s:
Hier sind unsere Fragen:
1 Habt Ihr drei die Experiences für das Seminar gemeinsam ausgewählt oder war die Wahl bereits Seminarinhalt? Wie waren die Kriterien? Wie habt Ihr die spezifischen Fragen Eures Lehrstuhles ins Gemeinschaftskonzept eingebracht?
Wir haben als Seminarleitungsteam einige Experiences vorgeschlagen, die Studierenden aber von Beginn an ermutigt, selbst auf die Suche zu gehen und weitere Anwendungen einzubringen. Tatsächlich wurden im Laufe des Seminars auch andere Experiences ausprobiert und in der Gruppe vorgestellt. Der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit lag am Ende aber auf den fünf genannten Anwendungen.
Ausgewählt haben wir die obigen fünf Experiences deshalb, weil sich an ihnen sehr gut die Ambivalenzen zeigen lassen, die mit VR einhergehen. Auf der einen Seite ermöglichen diese Experiences, sehr nah an bestimmte Situationen heranzurücken und Erfahrungen zumindest ansatzweise mitzuerleben. Auf der anderen Seite bleibt jedoch immer eine Differenz bestehen zwischen den Spielenden und den porträtierten Personen. Und genau diese Differenz ist ethisch hoch relevant: Sie kann dem VR-Erleben voyeuristische, mitunter auch anmaßende oder sogar übergriffige Momente einschreiben.
Gleichzeitig eröffnen solche Experiences neue Möglichkeiten für journalistisches Arbeiten oder für Formen der Wissensvermittlung – bringen dabei aber auch neue Risiken mit sich. Insgesamt lässt sich also festhalten: VR kann sensibilisieren, sie kann aber auch emotional steuern, vereinfachen oder für propagandistische Zwecke instrumentalisiert werden. Diese Spannungsfelder wollten wir mit den Studierenden nicht auflösen, sondern gemeinsam erkunden. Deshalb haben wir Experiences gewählt, die diese Ambivalenzen sichtbar machen und zur Diskussion herausfordern.
Die Experiences haben wir natürlich vor dem Hintergrund spezifisch ethischer Fragestellungen zur Empathie und Moral sowie medienwissenschaftlicher Perspektiven ausgesucht. Tatsächlich ist der Auswahl eine längere Diskussion zum Unterschied von XXR Experiences und Spielen unter uns dreien vorausgegangen. Dabei ging es um die unterschiedliche persönliche Involviertheit und Agency, die bei Spielen natürlich größer ist. Das hat dann zu Fragen geführt, wie dieser: ob Spiele deshalb ethisch anders zu beurteilen sind als Experiences, die eine große Nähe zum Film bzw. Dokumentarkino haben?


2Wie seid Ihr im Seminar an die Fragestellungen aus den verschiedenen Fachbereichen herangegangen? Habt Ihr zentrale ethische Fragen herausarbeiten können?
Wir sind im Seminar bewusst nicht von den einzelnen Fachperspektiven ausgegangen, sondern vom gemeinsamen Erleben der Experiences. Diese bildeten unserem gemeinsamen Ausgangspunkt – erst im zweiten Schritt wurden sie aus ethischer und journalistischer Perspektive gemeinsam befragt. Dadurch entstand kein Nebeneinander unserer disziplinären Zugänge, sondern ein geteilter Reflexionsraum, in dem sich unterschiedliche Herangehensweisen an denselben Erfahrungen entzündet haben.
Der interdisziplinäre Ansatz wirkte sich vor allem darin aus, dass bestimmte Beobachtungen im Gespräch immer wieder neu gerahmt wurden. Was zunächst als mediale Inszenierung oder ästhetische Entscheidung wahrgenommen wurde, ließ sich etwa auch als Frage von Anerkennung, Vulnerabilität oder Grenzverletzung lesen; umgekehrt wurden ethische Irritationen durch medienwissenschaftliche Perspektiven in ihren technischen und narrativen Bedingungen sichtbar gemacht. Die Studierenden haben dabei gelernt, ihre eigenen Reaktionen nicht vorschnell zu verabsolutieren, sondern sie im Licht anderer Perspektiven zu befragen.
Zu eindeutigen Ergebnissen im Sinne klarer Bewertungen kamen wir als Seminar bewusst nicht – wohl aber zu einer geschärften Wahrnehmung zentraler ethischer Spannungsfelder. Immer wieder stand die Frage im Raum, welche Art von Beziehung XR-Experiences zwischen Nutzer:innen und dargestellten Personen herstellen: Wo ermöglicht Nähe ein besseres Verständnis, und wo kippt sie in Vereinnahmung, Voyeurismus oder Anmaßung? Wer spricht für wen, und wer behält die Deutungshoheit über erzählte Erfahrungen? Und gerade hier zeigte sich der Mehrwert unseres interdisziplinären Zugangs.




Viele der Studierenden haben selbst eine starke medienwissenschaftliche Perspektive mitgebracht, von der wir persönlich als Leitende sehr viel lernen durften. Die Studierenden haben auf der einen Seite selbst eigene praktische Vorerfahrungen in XXR-Anwendungen mitgebracht und auf der anderen Seite konzeptionelles Vorwissen – z. B. zum sog. Uncanney Valley Effekt. Der Effekt bezeichnet das unangenehme Gefühl, das durch anthropomorphe Darstellungen – z. B. Avatare – aufgrund ihres fast (aber eben nur fast) menschlichen Verhaltens oder Aussehens bei den Betrachtenden auslösen.


3Wieviel Erfahrung hatten die Studierenden vor dem Seminar mit XR? Wie war ihre Reaktion auf die Experiences? Und wie gestaltete sich der Übergang von der eigenen Praxis zur wissenschaftlichen Diskussion?
Die Studierenden kamen mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen ins Seminar. Einige hatten bereits Berührungspunkte mit XR, meist aus dem Gamingbereich, andere hatten gelegentlich einmal eine VR-Brille ausprobiert. Mit XR als Reflexionsgegenstand im engeren Sinne hatte sich jedoch niemand zuvor intensiver beschäftigt.
Entsprechend waren die ersten Reaktionen von einer gewissen Grundfaszination geprägt – davon, was mit dieser Technik heute alles möglich ist. Zugleich zeigte sich aber schnell, dass diese Faszination nicht unkritisch blieb. Die Studierenden reagierten teils sehr sensibel auf technische, inhaltliche oder auch ästhetische Aspekte einzelner Experiences, die sie nicht gelungen oder angemessen fanden, und formulierten ihre Irritationen durchaus deutlich.
Der Übergang vom eigenen Erleben zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung ergab sich dabei erstaunlich organisch. Das lag sicher auch daran, dass die Studierenden ein ausgeprägtes Eigeninteresse an den Themen mitbrachten und ihre eigenen Fragen bereits im Gepäck hatten. Diese Fragen wurden im Anschluss an die Erfahrungen in den virtuellen Umgebungen ganz selbstverständlich aufgegriffen und prägten die Diskussionen in den Seminareinheiten. Das eigene Erleben fungierte dabei nicht als Ersatz für Analyse, sondern als deren Ausgangspunkt.
Die Studierenden haben sich mit ihren unterschiedlichen Vorerfahrungen super auf die Experiences eingelassen – In den Erzählungen und dem Austausch über das Erlebte haben sich die Studierenden sehr geöffnet und emotional beschrieben.
4Welche Reaktionen gab es bei den Besucher:innen an der Nacht der Wissenschaften?
Die Besucher:innen der LNdW waren durchweg begeistert, was die Studierenden auf die Beine gestellt haben. Die lehrreichen und aufwendig gestalteten Plakate wurden sehr gelobt und die interaktiven Angebote – Experiences anspielen, Austausch mit den Studierenden sowie die Möglichkeit, die Ausstellung um die eigenen Erlebnisse mit den XXR Experiences zu bereichern – wurden sehr gut angenommen.
5 Wie ist das Fazit bezüglich Eures innovativen Lehrkonzeptes? Wo lagen die größten Herausforderungen bei der Realisierung des Seminares? Konntet Ihr Erfahrungswerte festhalten und plant Ihr zukünftig weitere Formate?
Unser Fazit fällt insgesamt sehr positiv aus. Ein zentrales Erfolgskriterium war für uns, dass es gelungen ist, XR nicht nur als technische Spielerei zu behandeln, sondern als ernstzunehmenden ethischen Reflexionsgegenstand. Die Studierenden haben die Experiences analytisch erschlossen, kritisch befragt und ihre eigenen Reaktionen in Beziehung zu größeren normativen Fragen gesetzt. Dass daraus eigenständige Fragestellungen, intensive Diskussionen und schließlich ein öffentlicher Output entstanden sind, verstehen wir als klaren Erfolg des Konzepts.
Zu den größten Herausforderungen zählte dabei weniger die inhaltliche Arbeit als vielmehr die praktische Umsetzung. XR ist technisch anspruchsvoll, zeitintensiv und in der Lehre nach wie vor mit infrastrukturellen Hürden verbunden – von der Verfügbarkeit geeigneter Hardware bis hin zur Frage, wie viel Zeit Studierende tatsächlich benötigen, um Erfahrungen zu machen, die eine fundierte Reflexion überhaupt erst ermöglichen.
Gleichzeitig konnten wir aus dem Seminar wichtige Erfahrungswerte mitnehmen. Besonders deutlich wurde, wie produktiv ein Format ist, das Erleben und Analyse systematisch verschränkt und den Studierenden Verantwortung für den eigenen Lernprozess überträgt. Ebenso hat sich der interdisziplinäre Zuschnitt als tragfähig erwiesen: Die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven haben sich nicht gegenseitig relativiert, sondern die ethischen Fragen vielmehr geschärft.
Vor diesem Hintergrund können wir uns sehr gut vorstellen, ähnliche Formate weiterzuentwickeln – sei es in weiteren Lehrveranstaltungen, in stärker forschungsorientierten Kontexten oder in Form öffentlicher Wissenschaftskommunikation. XR wird uns als Gesellschaft weiter beschäftigen. Umso wichtiger erscheint es uns, Räume zu schaffen, in denen diese Technologien nicht nur genutzt, sondern kritisch, differenziert und gemeinschaftlich reflektiert werden.
Die technischen Herausforderungen und Finanzierung waren die größte Hürde und zugleich lag im praktischen Ausprobieren, der erst durch die Technik ermöglicht wurde, der Gewinn für das Seminar! In Zukunft ließe sich darüber nachdenken, ob etwa über universitäre oder überuniversitären Leihbörsen ein breiterer Zugang zu den Geräten ermöglicht werden könnte.
Als gewinnbringend haben wir darüber hinaus die Verschränkung von Forschung und Lehre erlebt – mit dem Thema haben wir ein bisher noch wenig beforschtes Gebiet erkundet, das viel Raum zum Einbringen des Eigenen geboten hat und zur Lektüre jüngerer Fachliteratur aus aktuellen Forschungsprojekten angeregt hat.


Für den Inhalt einiger Plakate ist verantwortlich Moritz Usialli, die visuelle Gestaltung aller Plakate übernahm Clara Steinfels. Beide waren als Studierende des Seminars auch an der Erarbeitung der Inhalte beteiligt.













