Förderung


Es gibt viele Förderprogramme, die die Entwicklung und Umsetzung von XR-Ideen unterstützen. Wir helfen gern, das richtige Programm zu finden und freuen uns über Fragen an hi@xrhub-bavaria.de

Bayerische Förderprogramme

Ziel bayerischer Politik ist es, in Bayern tätigen innovativen Köpfen – in der Forschung und in der Industrie sowie im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft – bestmögliche Rahmenbedingungen entsprechend ihrer jeweiligen Ziele zu bieten. Dazu gehören auch ein breit gefächertes Förderangebot sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln. Hier ist eine Übersicht über Fördermöglichkeiten, die für den XR Bereich interessant sein können:

Corona Sonder-Förderprogramme des Freistaats Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) hat im Folgenden wichtige Informationen und Links für betroffene Unternehmen zusammengestellt. 

Für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) gibt es ein schnelles Soforthilfeprogramm. Das Antragsformular dafür ist hier

Das StMWi hat auch eine eigene Hotline zur Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 089 2162-2101 (Mo.–Do.: 07:30 – 17:00 Uhr, Fr.: 07:30 – 16:00 Uhr) 


Weitere Förderprogramme:

Förderung von soloselbständigen Künstlerinnen und Künstlern ohne eigene Betriebsstätte: „Künstlerhilfsprogramm Plus“

Das Künstlerhilfsprogramm des Kunstministeriums soll um 50 Millionen Euro erhöht werden und so zu einem „Künstlerhilfsprogramm Plus“ erweitert werden. Insgesamt sind für das Programm jetzt 140 Millionen Euro vorgesehen. Nun sollen über das Künstlerhilfsprogramm Plus soloselbständige Künstlerinnen und Künstler ohne eigene Betriebstätte sowie diejenigen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend mit erwerbsmäßiger künstlerischer Tätigkeit bestreiten und die durch die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einnahmeausfälle in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, eine finanzielle Soforthilfe erhalten. Eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ist damit kein Muss mehr. Die Adressaten des Programms müssen ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben. Damit erfasst das erweiterte Programm auch die Künstlerinnen und Künstler, die aus verschiedenen Gründen nicht Mitglieder der KSK werden können, etwa punktuell beschäftigte Schauspielerinnen und Schauspieler. Geplant ist die Unterstützung im Zeitraum von Mai bis September 2020 für bis zu drei aufeinander folgende Monate. Die Hilfen umfassen je nach Verdienstausfall bis zu 1.000 Euro pro Monat. Der Online-Antrag für das erweiterte Programm steht in der kommenden Woche auf der Webseite des Kunstministeriums zur Verfügung. „Mit der Erweiterung des Künstlerhilfsprogramms zum Künstlerhilfsprogramm Plus setzen wir ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Künstlerinnen und Künstler. Wir haben Rückmeldungen ernst genommen, gehandelt und können nun noch mehr Kunstschaffenden Unterstützung anbieten“, so Sibler.


Förderung von soloselbständigen Künstlerinnen und Künstlerin mit eigener Betriebsstätte: „Soforthilfe Corona“

Kleinere Unternehmer und Freiberufler sowie Kulturveranstalter fördert das Wirtschaftsministerium zur Abwendung einer Existenzgefährdung über die „Soforthilfe Corona“ mit Beträgen von 9.000 Euro bis 50.000 Euro. Dieses Programm, das zusätzlich zum Kultur-Rettungsschirm läuft, steht auch freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturvermittlern offen, soweit sie eine eigene Betriebsstätte und betriebsbedingte Ausgaben haben. Eingeschlossen sind auch gemeinnützige, am Markt tätige Einrichtungen auch im kulturellen Sektor.


Faire und gerechte Lösungen bei Honorarausfällen

Die Bayerische Staatsregierung sorgt auch für faire und gerechte Lösungen bei Honoraren für Auftritte und Einsätze, die aufgrund der Pandemie nicht zustande gekommen sind. Wer bei staatlichen Einrichtungen ein Engagement hatte, kann auch bei coronabedingter Absage mit einem Ausfallhonorar rechnen. Dabei orientiert sich das Kunstministerium an den Regelungen des Bundes.


Stabilisierungsprogramm für kulturelle Spielstätten und nichtstaatliche Kunst- und Kultureinrichtungen

Die bereits vorhandene Nothilfe des Bundes und des Freistaates soll um ein Stabilisierungsprogramm für Spielstätten im Kulturbereich ergänzt werden. Dafür sind rund 30 Millionen Euro eingeplant. Es ist davon auszugehen, dass die Rahmenbedingungen langfristig für Spielstätten in Bayern schwierig sein werden, denn die Krise wird länger fortbestehen, als die Nothilfeprogramme andauern. Mit einer Förderung bis zum Ende des Jahres will die Staatsregierung deshalb bis zu 700 kleinere und mittlere Spielstätten im Bereich Theater, Kleinkunst, Musik und Kabarett langfristig unterstützen und so durch die Krise helfen. Hinzu kommen weitere Millionen für rund 260 Kinos und Filmproduktionen in der Zuständigkeit des bayerischen Digitalministeriums. Mit insgesamt zehn weiteren Millionen Euro werden zudem durch das Kunstministerium geförderte nichtstaatliche Kunst- und Kultureinrichtungen einschließlich der Sing- und Musikschulen, die von Einnahmeausfällen aufgrund der der Corona-Pandemie betroffen sind, gefördert.


Programm Laienmusik

Der Freistaat will auch den Erhalt vieler Musikvereine als Teil der bayerischen Kultur in der Krise unterstützen. Dafür sind im Programm Laienmusik rund 10 Millionen Euro eingeplant.


Förderung von Projektträgern und Institutionen im Kulturbereich

Das Kunstministerium kommt den Projektträgern und Institutionen im Kulturbereich mit mehreren Maßnahmen entgegen: Es unterstützt eine Vielzahl von kulturellen Projekten in Bayern. Ziel ist, in laufenden Förderverfahren des Ministeriums (Musik, Theater, Festivals) bei coronabedingten Absagen faire und gerechte Lösungen zu finden – etwa dadurch, dass der Förderzeitraum verschoben oder die Durchführung neuer digitaler Formate berücksichtigt wird und Härtefälle individuell geprüft werden. Das gilt für rund 800 Förderungen mit einem Volumen von 150 Millionen Euro pro Jahr.


FAQs und weiterführende Links zum kulturellen Leben während der Corona-Pandemie sowie zu Hilfsprogrammen: https://www.stmwk.bayern.de/corona

Content is King – Förderung kreativer Inhalte im Bereich XR beim FFF Bayern

Info – Veranstaltung am Dienstag, 15.09.2020 von 10:00 bis 11:30 Uhr via Zoom: Julius Windhorst, Förderreferent beim FilmFernsehFonds Bayern, steht Frage und Antwort zur zweiten Förderrunde des Programms „Extended Realities“. Anmeldung & Weitere Informationen zur Veranstaltung


Produzenten in Bayern können beim FFF Bayern Förderung für folgende Inhalte beantragen

1) 360° Filme und narrative VR Experiences 

  • Projektentwicklungsförderung als bedingt rückzahlbares, zinsloses Darlehen bis zu 70% der Projektentwicklungskosten (bis zu 25.000 Euro) 
  • Produktionsförderung als bedingt rückzahlbares, verzinslichtes Darlehen bis zu 60% der zuwendungsfähigen Herstellungskosten (bis zu 75.000 Euro)

Es gibt 5 Einreich – Termine im Jahr. Ein Beratungstermin beim FFF Bayern ist Voraussetzung für die Antragstellung. Die Förderrichtlinien und Antragsunterlagen sind hier zu finden.

Ansprechpartnerin ist Saskia Wagner / saskia.wagner@fff-bayern.de / 089 – 544 602 – 19 


2) XR Games

  • Konzeptentwicklungsförderung als Zuschuss (bis zu 20.000 Euro)
  • Prototypenentwicklungsförderung als bedingt rückzahlbares, verzinslichtes Darlehen bis zu 80% der zuwendungsfähigen Herstellungskosten (bis zu 80.000 Euro)
  • Produktionsförderung als bedingt rückzahlbares, verzinslichtes Darlehen bis zu 50% der zuwendungsfähigen Herstellungskosten (bis zu 500.000 Euro)

Es gibt 3 Einreichtermine im Jahr. Ein Beratungstermin beim FFF Bayern ist Voraussetzung für die Antragstellung. Die Förderrichtlinien und Antragsunterlagen sind hier zu finden.

Ansprechpartner
Joannis Xenakis, für Konzeptentwicklung und Prototypenentwicklung (AR/MR/VR) / joannis.xenakis@fff-bayern.de / 089 – 544 602 – 48
und
Dr. Michaela Haberlander für Produktion / michaela.haberlander@fff-bayern.de / 089 – 544 602 – 15


3) XR – Projekte 

Personen und Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, die in Bayern ansässig sind. können zweimal im Jahr beim FFF Bayern für XR-Projekte aus folgenden Bereichen beantragen: Unterhaltung, Kunst, Kultur; Soziale Zwecke; Gesundheitliche Zwecke; Bildung und Training.

  • Entwicklungsförderung vom Konzept bis zum ersten Prototypen als Zuschuss von bis zu 80 % der Kosten (bis zu 30.000 Euro)
  • Produktionsförderung als Zuschuss bis zu 50% der Kosten (bis zu 100.000 Euro)

Ein Beratungstermin beim FFF Bayern ist Voraussetzung für die Antragstellung. Die Förderrichtlinien und Antragsunterlagen sind hier zu finden.  

Ansprechpartner ist Julius Windhorst / julius.windhorst@fff-bayern.de / 089 – 544 602 – 47

Start-Ups im Bereich XR

1) R&D Fellowship im Media Lab Bayern

Wer im Medienbereich ein Start Up gründen möchte, kann sich an zwei Terminen im Jahr beim Media Lab Bavern @ Medien.Bayern GmbH für das „Rundum- Sorglos“ Paket zur Gründung bewerben. Dazu gehören 40.000 Euro Prototyping-Budget, zusätzlich weitere 10.000 Euro als Beratungs- und Medialeistungen, ein Platz im Coworking Space, Kontakte, Coaching und viel Spass.

Hier kann man einen application reminder bekommen: https://www.media-lab.de/media-startup-fellowship

 

2) Start?Zuschuss – Bayerisches Programm

Technologieorientierte Unternehmensneugründungen (max. 2 Jahre alt) im Bereich Digitalisierung mit einem besonders zukunftsfähigen, innovativen Geschäftsmodell können sich um einen Zuschuss für maximal 50% der Miete und Personal, der Kosten für die Markteinführung des Produkts und für Forschung & Entwicklung für einen Zeitraum von einem Jahr bis zu einer Höhe von 36.000 € bewerben.

Achtung: wer sich auch im EXIST-Förderprogramm bewerben möchte, beachte bitte, dass die EXIST-Bewerbung unbedingt vor Start?Zuschuss! einzureichen ist, da EXIST zeitlich vorher ansetzt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass deine EXIST-Bewerbung abgelehnt wird.

Antragsunterlagen, Fristen und Voraussetzungen: https://www.gruenderland.bayern/finanzierung-foerderung/startzuschuss/

Ansprechpartner: gruenderland.bayern@stmwi.bayern.de

 

3) BayStartUP – Beratung und Netzwerke

Start Ups erhalten von BayStartUP Hilfe dabei, Unternehmer-Kompetenzen zu entwickeln und lernen, wie sie erfolgreich am Markt steuern. BayStartUP biete auch einen Überblick über Bayerns Startup-Szene – und Vernetzung mit spannenden Geschäfts- und Investoren- Kontakten.

Förderung Kleiner und Mittlerer Unternehmen (KMU)

XR Anwendungen in KMU mit dem Digitalbonus

Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die eine Betriebsstätte im Freistaat Bayern haben, können bei der zuständigen Bezirksregierung einen Zuschuss von bis zu 10.000 € oder bis zu 50.000 € beantragen für folgende Maßnahmen in ihrer Betriebsstätte: Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen und die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit.

  • Antragstellung jeweils um 10 Uhr am ersten Werktag des Monats, wobei ein Samstag nicht als Werktag gilt.

  • Der Digitalbonus Standard ist ein Zuschuss von bis zu 10.000 Euro mit einem Fördersatz bei kleinen Unternehmen bis zu 50 Prozent und bei mittleren Unternehmen bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

  • Digitalbonus Plus ist ein Zuschuss von bis zu 50.000 Euro für Maßnahmen mit besonderem Innovationsgehalt mit einem Fördersatz bei kleinen Unternehmen bis zu 50 Prozent und bei mittleren Unternehmen bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

  • Voraussetzung und Antragsunterlagen finden Sie hier: https://www.digitalbonus.bayern/antragstellung/


 

Stärkung der Innovationskraft von KMU durch Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen/Innovationspartnern mit dem Innovationsgutschein

 

  • KMU und Handwerksbetriebe der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe und Existenzgründer*innen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern können beim Projektträger Bayern (PTB), Am Tullnaupark 8, 90402 Nürnberg Zuschüsse bis zu 30.000 € für Innovationen beantragen.

  • Der Innovationsgutschein Standard erfordert das Vorliegen einer technischen Innovation sowie die technische Kompetenz des F&E-Dienstleisters. Er unterstützt die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen bzw. die wesentliche Verbesserung bestehender Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen im Bereich technischer bzw. technologischer Innovationen.

  • Der Innovationsgutschein Spezial erfordert darüber hinaus ein positives Votum eines unabhängigen Fachmanns, die voraussichtliche Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bayern im Rahmen der wirtschaftlichen Verwertung und die Beauftragung einer universitären bzw. vergleichbaren Forschungseinrichtung (z. B. Universität, Hochschule für angewandte Forschung, Bund-Länder-finanzierte außeruniversitäre Forschungseinrichtung). Er eröffnet die Möglichkeit, Projekte mit einem erhöhten Finanzbedarf durchzuführen, die eine hochspezialisierte Begleitung (Universität, Forschungseinrichtung) benötigen.

  • Der Fördersatz beträgt grundsätzlich 40 %. Die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mindestens 4 000 Euro und können maximal 30 000 Euro betragen.

  • Weitere Informationen:
    https://www.bayern-innovativ.de/innovationsgutschein-bayern/seite/innovationsgutschein-foerderung


    Ansprechpartner : Telefon 0800-0268724*
    von Mo. – Do. von 9:00 – 17:00 Uhr und Fr. 9:00 – 15:00 Uhr erreichbar.
    E-Mail: kontakt@projekttraeger-bayern.de

Forschung & Entwicklung: Innovation durch Kooperation

Kooperationen für anwendungsorientierte F&E 

Kooperationen aus mehreren Unternehmen oder Unternehmen mit Forschungseinrichtungen können im Förderprogramm „Informations- und Kommunikationstechnik“ bei der VDI/VDE IT GmbH auch größere Summen für gemeinsame anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung beantragen.

Voraussetzungen und Ansprechpartner: www.iuk-bayern.de

Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (StMWi) 

Weitere allgemeine Förderprogramme wie Beteiligungen durch die Bayern Kapital GmbH oder die Bayerische Beteiligungsgemeinschaft und das Mittelstandskreditprogramm sind im Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie  zu finden: https://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/foerderwegweiser/

Förderberatung XR Hub Würzburg

Prof. Dr. Carolin Wienrich

Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Systeme
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Institut für Mensch-Computer-Medien

+49 931 31 88051
email: carolin.wienrich (at)
uni-wuerzburg.de
homepage: http://www.mcm.uni-wuerzburg.de/mts/startseite/

 

Bayerische Forschungsstiftung

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Angehörige der freien Berufe, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/ Fachhochschulen sowie Mitglieder oder Ein­richtungen von Hochschulen, die zur Durchführung von F&E-Vorhaben berechtigt sind, mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern können für Vorhaben zur Lösung firmenübergreifender F&E-Aufgaben, die in enger Zusammenarbeit von einem (oder mehreren) Unternehmen mit einem (oder mehreren) Partner(n) aus der Wissenschaft (Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung im Sinne von Art. 2 Nr. 83 AGVO) gelöst werden sollen (Verbundvorhaben) Zuschüsse in folgender Höhe bei der Bayerischen Forschungsstiftung beantragen:

  • bis zu 100 % der beihilfefähigen Kosten im Falle von strate­gisch wichtiger und außergewöhnli­cher Grundlagenforschung, die nicht an industrielle und kommerzielle Ziele ei­nes bestimmten Unternehmens geknüpft ist,
  • bis zu 50 % der beihilfefähigen Kosten im Falle der industriellen Forschung,
  • bis zu 25 % der beihilfefähigen Kosten im Falle der experimentellen Entwicklung und
  • bis zu 50 % der beihilfefähigen Kosten bei Durchführbarkeitsstudien.

Vorhaben aus folgenden Bereichen sind förderfähig:

Informations- und Kommunikationstechnologien

  • Informationsverarbeitung und Informationssysteme,
  • Software-Entwicklung und Software-Engineering,
  • Entwicklung von Schlüsselkomponenten für Kommunikationssysteme, einschließlich Mikroelektronik,
  • innovative Anwendungen (z. B. Multimedia, Intelligente Haustechnik, Kraftfahrzeuge, Verkehr, Navigation).

Mechatronik

  • Konzeption mechatronischer Komponenten und Systeme,
  • Erarbeitung von innovativen Produktions- und Montagekonzepten für mechatronische Komponenten und Systeme,
  • Entwicklung rechnergestützter Methoden und Tools zum virtuellen Entwerfen und zur Auslegungsoptimierung,
  • Entwicklung von leistungsfähigen Verfahren des Added Layer Manufacturing und der Echtzeit-Emulation von Steuerungen,
  • Höchstintegration von Elektronik, Aktorik und Sensorik und der Entwicklung geeigneter Aufbau- und Verbindungstechnik

Prozess- und Produktionstechnik: Optimierung von Wertschöpfungs- und Geschäftsprozessen insbesondere in den Bereichen

  • innovative Automatisierungs- und Verfahrenstechniken,
  • Produktionsketten und Fertigungstechniken,
  • neue Planungs- und Simulationstechniken,
  • wissensbasierte Modelle und Systeme.

Voraussetzungen: https://forschungsstiftung.de/Artikel/Seite/Hochtechnologien-fuer-das-21-Jahrhundert/72/72.html

Kontakt: https://forschungsstiftung.de/index.php/Service/Kontakt-und-Anfahrt.html


Beratung 

Prof. Dr. Carolin Wienrich vom XR Hub Würzburg, Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Systeme an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berät potenzielle Antragsteller und Informationssuchende. Email: carolin.wienrich (at)uni-wuerzburg.de

Heimat Digital

Landkreise, kreisfreie Städte, Stiftungen und Vereine können bis zu 300.000 € über einen Zeitraum von 3 Jahren beantragen für Heimatprojekte, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Fachübergreifender Ansatz bzw. Querschnittbedeutung: die Projekte decken mehrere folgender Themenbereiche ab: Demografie – Daseinsvorsorge – Nahversorgung – ärztliche Versorgung – Betreuung – Pflege – ÖPNV – Barrierefreiheit – Stärkung Ortskern/Ortsmitte – Kultur/Heimatkultur – regionale Identität – Tourismus – digitale Teilhabe– Aus- und Weiterbildung – Natur/Umwelt/Ökologie/Klima – Flächensparen – Verwirklichung grenzüberschreitender Zusammenarbeit – Integration
  • Innovativer Projektinhalt/neuartiger Modellcharakter: die Projektziele dürfen sich nicht mit bereits in Bayern durchgeführten Projekten doppeln.
  • Positive Auswirkung auf die räumliche Entwicklung Bayerns und die Region im Sinne des in der bayerischen Verfassung verankerten Zieles der Schaffung von „gleichwertigen Lebens- und Arbeitsverhältnissen für ganz Bayern“: z.B. Stärkung der Lebensqualität im ländlichen Raum, Entlastung von Ballungsräumen oder Verbesserung der digitalen Chancengleichheit zwischen Stadt und Land.
  • Digitalisierungsschwerpunkt: ein wesentlicher Zielbeitrag muss eine digitale Anwendung sein, z.B. eine App, Internetplattform oder Umsetzung von „smarten“ und vernetzten Anwendungen.

Ausschlusskriterien:

  • Grundsätzliche Förderfähigkeit nach einem anderen (Fach-) Förderprogramm – ggf. ist ein Nachweis vorzulegen, der das andere Programm als Alternative ausschließt, z.B. Ablehnungsschreiben, Stellungnahme der zuständigen Bewilligungsbehörde.
  • Wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmen oder Vereinen: die Ausrichtung/ Ausgestaltung des Projektträgers entscheidend, z.B. darf hinter einem gemeinnützigen Verein oder einer Stiftung kein wirtschaftlich tätiges Unternehmen stehen.

Verfahren:

  • Einreichen einer Projektskizze beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat und grundsätzliche Abschätzung der Förderfähigkeit durch das StMFH. Dazu sind Angaben erforderlich über die konkreten Projektziele, beteiligte Regionen, Projektbeteiligte bzw. welcher Projektträger welche Ausgangslage mit welchen Maßnahmen verändern möchte
  • Nach positiver Ersteinschätzung Ausbau zu entscheidungsreifem Antrag mit Unterstützung der jeweils örtlich zuständigen Bezirksregierung

Gefördert werden können Kostenübernahme für Konzepte, Zeitpersonal, Öffentlichkeitsarbeit, Ausgaben für Veranstaltungen, externe Beratung sowie (zwingend dabei) Investitionen in digitale Güter zu marktüblichen Preisen (Apps, Websites, andere Online-Angebote). Ein Eigenanteil von mindestens 10% ist zu leisten.

Die Förderquote beträgt 50% bis 90%; eine Erhöhung des Basisfördersatzes ist vorgesehen für Projekte im ländlichen Raum und im Raum mit besonderem Handlungsbedarf, sowie für grenzüberschreitende und interkommunale Projekte und Projekte mit dem Schwerpunkt Flächensparen

Nicht förderfähig sind institutionelle/dauerhafte Förderung und Bau- bzw. Sanierungsmaßnahmen.

Ansprechpartner: Heimat-Digital@stmfh.bayern.de

Robert Stettner, Referat 52, Heimatprojekte und Demografie

Bayer. Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Tel. 089 / 2306 2293

E-Mail: robert.stettner@stmfh.bayern.de

 

Projektbeispiel:

Aufbau einer „digitalen Gästeinformation einer Region“, die u. a. Natur, Sehenswürdigkeiten, Kulturveranstaltungen, Freizeit- und Einkehrmöglichkeiten auch vor Ort an Info-Stelen für Einheimische und Touristen interaktiv erlebbar und planbar macht. 

 

Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation (BIDT)

Jahresausschreibung 2020 für Konsortialprojekte am BIDT

Projektanträge müssen bis zum 28. Juni 2020 vorliegen. Der Start der Projekte ist zum 1. Januar 2021 vorgesehen.


Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) bietet interdisziplinären Forschungskonsortien (i.d.R. drei akademischen Partnern/innen) über drei Jahre Projektmittel, die bis zu 75 % der Kosten eines/r involvierten Vollzeitmitarbeiters/in abdecken können. 

Themenschwerpunkte sind „Deutschland und Europa im digitalen Wettbewerb“, Forschung zu „Ethik und Recht in der Digitalisierung“, Forschung zu „Meinungsmacht im digitalen Wandel“, „Digital Economies“ sowie die Forschung zu „Mensch-Maschine-Zusammenarbeit und digitale Arbeitswelten“


Ausführliche Informationen zur Ausschreibung: 

https://www.bidt.digital/wp-content/uploads/2020/04/Forschungsausschreibung-bidt-2020.pdf 

Informationen zu den aktuell geförderten Projekten des bidt finden Sie hier:

https://www.bidt.digital/forschung/

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich gerne an einreichungen-rueckfragen@bidt.digital


Beratung 

Prof. Dr. Carolin Wienrich vom XR Hub Würzburg, Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Systeme an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berät potenzielle Antragsteller und Informationssuchende. Email: carolin.wienrich (at)uni-wuerzburg.de

Bundesprogramme

Auch auf Bundesebene sind die unterschiedlichen Anknüpfungspunkte zu finden, von Start-Up Förderung über Forschungsförderung bis zur Förderung kreativer Inhalte und sogar von innovativen Geschäftsmodellen.

DIVE IN – Programm für digitale Interaktion des BKM

Bis 30. September 2020 können bei der  Kulturstiftung des Bundes (BKM)  Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive und Festivals zwischen 50.000 und 200.000 Euro beantragen (Kofinanzierung, mindestens 10% der Herstellungskosten müssen in Form von Eigen- oder Drittmittel nachgewiesen werden).   Das Programm fördert die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln. Alle Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein. Im September finden vier Informationsveranstaltungen am 7./14./21. sowie 28. September 2020, jeweils ab 10 Uhr statt. 

Zur Ausschreibung des BKM

EXIST Gründerstipendium

Hochschulen und Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können für innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder innovative wissensbasierte Dienstleistungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen für die Dauer von einem Jahr Förderung beantragen.

Mit dem Geld können persönlichen Lebensunterhalts über ein Stipendium gesichert, Sachausgaben und Coachingkosten abgedeckt werden.

https://www.exist.de/DE/Programm/Exist-Gruenderstipendium/inhalt.html;jsessionid=1C17D415BDE57FD10EA54033A509E67D

 

EXIST Forschungstransfer

Antragstellung Förderphase I.

Forscherteams an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (maximal drei Wissenschaftler/Innen und technische Assistent/Innen) und eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz können für weitere Entwicklungsarbeiten, Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit im neu gegründeten Technologieunternehmen sowie die Schaffung der Voraussetzungen für eine externe Unternehmensfinanzierung Förderung für Kosten für studentische Hilfskräfte und Sachausgaben bis zu insgesamt 250.000 € über 18 Monate beantragen. Die Förderquote beträgt 90 % bei Vorhaben der vom Bund und Ländern gemeinsam grundfinanzierten Forschungseinrichtungen der FhG, HGF, Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft, bis zu 100 % bei Vorhaben von Hochschulen und sonstigen Forschungseinrichtungen gefördert werden. Ziel der ersten Förderphase von EXIST-Forschungstransfer ist es, Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit durchzuführen, Prototypen zu entwickeln, den Businessplan auszuarbeiten und schließlich das Unternehmen zu gründen.

 

Antragstellung Förderphase II.

Antragsteller sind kleine technologieorientierte Kapitalgesellschaften mit einer Stammeinlage von mind. 25.000 €, die im Verlauf von Förderphase I gegründet wurden, wobei die wesentlichen Know-how-Träger aus Förderphase I ihr Wissen und ihre Arbeitskraft in das neue Unternehmen einbringen und zumindest durch eine Person in der Geschäftsführung vertreten sind. Deutlich mehr als 50 % der Geschäftsanteile müssen sich im Eigentum der im Unternehmen tätigen Gründerinnen und Gründer befinden.

In der Förderphase II kann ein nicht-rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 180.000 Euro, jedoch höchstens 75 Prozent der spezifischen Kosten des Vorhabens, gewährt werden. Voraussetzung sind eigene Mittel des Unternehmen eigene Mittel sowie ggf. Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 (bis zu 60.000 Euro).

BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

„Interaktive Systeme in virtuellen und realen Räumen – Innovative Technologien für die digitale Gesellschaft“

 

Die Bewerbungsfrist endete am 29. Juli 2020.

 

Zweck der Bekanntmachung ist es, innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Mensch-Technik-Interaktion zu fördern.

Antragsberechtigt sind Konsortien aus Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre ­Forschungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Akteure. Die Antragstellung von Start-ups, KMU und mittel­ständischen Unternehmen wird ausdrücklich begrüßt. 

 

Zuwendung

 

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. In der Regel können diese bis zu 50 % anteilfinanziert werden. 

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Es ist eine Förderung mit einer Laufzeit von drei Jahren vorgesehen, in der zwei Modulstufen realisiert werden sollen.

 

Richtlinien unter:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2912.html

 

Beratung 

Prof. Dr. Carolin Wienrich vom XR Hub Würzburg, Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Systeme an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berät potenzielle Antragsteller und Informationssuchende. Email: carolin.wienrich (at)uni-wuerzburg.de

DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft

Die umfangreichen DFG Förderprogramme sind hier zu finden: https://www.dfg.de/foerderung/index.html

Beratung 

Prof. Dr. Carolin Wienrich vom XR Hub Würzburg, Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Systeme an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berät potenzielle Antragsteller und Informationssuchende. Email: carolin.wienrich (at)uni-wuerzburg.de

Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Das BMWi fördert marktnahe nichttechnische Innovationen. KMU und kooperierende, nichtwirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen, wie (Kunst-) Hochschulen können Zuschüsse für nichttechnische Innovationen für folgende Vorhaben beim Projektträger VDI/VDE IT beantragen:

  • Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests (höchstens 12 Monate);
  • Komplexe Einzel-und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt (höchstens 24 Monate);
  • Übergreifende Innovationsnetzwerke aus mindestens fünf voneinander unabhängigen und im IGP antragsberechtigten Unternehmen, die gemeinsam übergreifende Innovationsthemen erarbeiten und umsetzen. (Phase 1 höchstens 9 Monate, Phase 2 höchstens 18 Monate)

Die Förderhöhe für Projektkosten und -ausgaben richtet sich nach festgelegten Fördersätzen, die je nach Projektform und Art der Antragsteller variieren.

Ein erster Förderaufruf ist Ende 2019 gestartet; er adressiert digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen.

Für das zweite Quartal 2020 ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt.

Ein dritter Aufruf soll voraussichtlich Innovationen mit einem besonders hohen „Social Impact“ adressieren. Das IGP ist als Pilotförderung angelegt.

Es stehen rund 25 Millionen Euro über vier Jahre zur Verfügung.

Details: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/IGP/igp-einstieg.html

 

Ansprechpartner: Hotline: 030 310078-360,
E-Mail:  igp@vdivde-it.de

Dr. Claudia Ritter, Dr. Julian Stubbe, Marc Lefèvre

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/IGP/igp-kontakt.html

Entwicklung digitaler Technologien (Rahmenprogramm)

Nach speziellen Förderaufrufen auf dieser Webpage  https://www.digitale-technologien.de/DT/Navigation/DE/Home/home.html können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sowie öffentliche Einrichtungen und Verbände Zuschüsse beantragen für vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen, Förderanträge stellen. Die Förderquote beträgt je nach Marktnähe von 25 bis 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.

Das Themen Spektrum erfasst folgende Technologien, Anwendungen und Ökosysteme:

  • 3D-Technologien als Grundlage für die Erstellung virtueller digitaler Abbilder und die Visualisierung digitaler 3D-Modelle, für die Situationserfassung (u.a. Erkennung von Gesten) und Umgebungserkennung sowie für AR/VR-Anwendungen (Augmented/Mixed/Virtual/Cross Reality) etwa in Assistenz- und Dialogsystemen.
  • „Anwendungen” im Bereich:
    – Industrielle Produktion (Leitvision „Industrie 4.0”)
    – Intelligente Lebensumgebung
    – Anwendung der Service Robotik: in der Industrie, in der Landwirtschaft und im Bauwesen (Field Robotics), im Consumer-Bereich, im Gesundheitswesen und in der Pflege
    – Mobilitätsanwendungen
    – Gesundheitsanwendungen, um Krankheiten besser zu verstehen und Therapien besser ausrichten zu können
    – Bauen und Wohnen BIM (Building Information Modeling)-Anwendungen zur Virtualisierung und Simulation von Prozessen im Bauwesen und zum Life-Cycle-Management von Bauobjekten.
    – Weitere Anwendungen, die geeignet sind, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und ihrer Unternehmen maßgeblich zu unterstützen, beispielsweise im eGovernment, der digitalen Bildung und Qualifizierung oder der Digitalisierung im Energiebereich, soweit dies auf Grund politischer Prioritäten bzw. konkreter Anforderungen gewünscht wird. 

https://www.digitale-technologien.de/DT/Navigation/DE/Service/Newsletter/newsletter.html

Gamesförderung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur

Unternehmen, die digitale Spiele oder interaktive Inhalte entwickeln und einen Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland haben können bis zu 200.000 Euro als Zuschuss bei einer Förderquote von maximal 50 % (höher für Start Ups und KMU) zur Entwicklung eines Prototypen oder für die Produktion erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur De-minimis-Beihilfe.

Die Einreichungsfrist endete am 30.08.2019. Eine Einreichung im Rahmen der De-minimis-Beihilfe ist derzeit nicht möglich.

Geplant ist auch eine großvolumige Produktionsförderung auf Basis eines Kulturtests, für die eine Förderrichtlinie voraussichtlich nach dem Inkrafttreten Bundeshaushalts 2020 veröffentlicht wird.

 

Details und Ansprechpartner: 

https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Computerspielefoerderung/computerspielefoerderung.html

Das BMVI-Referat DG 21 (Open Data, Modernitätsfonds) steht Ihnen für organisatorische, fachliche und betriebswirtschaftliche Fragen gerne zur Verfügung.

E-Mail: games@bmvi.bund.de

Weitere Fördermittel sind in der Förderdatenbank des Bundes zu finden:

https://www.foerderdatenbank.de/FDB/DE/Home/home.html

 

EU Programme

Auf EU-Ebene gibt es ebenso unterschiedliche Förderansätze.

XR4all – Innovationsförderung

INFO – Veranstaltung am Dienstag, 22.09.2020 von 15:00 bis 16:30 Uhr via Zoom: Das Horizon 2020 Projekt XR4ALL öffnet den Dritten Call. Wir freuen uns, dass Dr. Oliver Schreer (Head of research group, Fraunhofer Heinrich Hertz Institut und Koordinator H2020 XR4ALL) unserer Community die Inhalte und Fördervoraussetzungen erläutert. Anmeldung & Weitere Informationen zur Veranstaltung

In den ersten beiden Calls des Förderprogramms konnten in April und Juli 2020 XR Forscher Teams, bestehend aus Kleinen Mittleren Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Academia bis zu 50.000 € für die Entwicklung neuer XR Lösungen für die Entwicklung neuer XR solutions (e.g. plugins für games engines, Low-Level-Komponenten, die auf offenen APIs, Standards und Frameworks wie SolAR, oder anderen XR-Anwendungen basieren) auf der XR developers platform beantragen. 

Die Höchstsumme von €50,000 kann in zwei Phasen erlangt warden: Projekte erhalten €10,000 für Phase 1 und €40,000 für Phase 2. 

Eine Beteiligung am Netzwerk XR4All ist zudem hilfreich, um zu erfahren, welche Projekte in den nächsten 5-10 Jahren im Programm Horizon Europe gefördert werden. 

MEDIA – Kreativer Content

Unabhängige europäische Produzenten können unter dem Aufruf „Development Single Project“ Projektentwicklungsförderung beantragen beim Creative Europe MEDIA Programm der Europäischen Union für

360 Grad Filme und narrative VR Experiences:

 

Institutionen und Firmen des europäischen Kultur- und Kreativsektors und der audiovisuellen Branche können außerdem beim Creative Europe MEDIA Programm unter dem Aufruf „Bridging Culture and Audiovisual Content through Digital“ Förderung beantragen fürFörderung für den innovativen Einsatz digitaler Technologien beantragen für Projekte: 

  • die neue Formen des kreativen Schaffens an der Schnittstelle zwischen verschiedenen kulturellen und kreativen Sektoren, einschließlich des audiovisuellen Sektors, und durch den Einsatz innovativer Technologien (einschließlich VR) ermöglichen
    oder
  • die innovative sektorübergreifende Konzepte und Instrumente zur Erleichterung des Zugangs, der Verbreitung, der Förderung und/oder der Monetarisierung von Kultur und Kreativität, einschließlich des kulturellen Erbes, umsetzen.
  • An Projekten müssen sich mindestens drei Partnern aus drei Ländern, die am Programm Creative Europe teilnehmen, und die ein vielfältiges Spektrum an Fachwissen aus verschiedenen kulturellen und kreativen Bereichen vorweisen, beteiligen.
  • Die Ergebnisse geförderter Projekte sollten durch einen öffentlichen Workshop und die Bewertung der Auswirkungen der Maßnahme veröffentlicht werden.
  • Zuschuss: mindestens 300.000 Euro
  • Nächster Einreichtermin: 14.05.2020, 17 Uhr
  • Hier sind die Richtlinien und weitere Unterlagen zu finden: http://www.creative-europe-desk.de/artikel/2020-01-15/Bridging-culture-and-audiovisual/?id=4739
  • Ansprechpartner: Ingeborg Degener und Ewa Szurogajlo vom Creative Europe Desk München
    info@ced-muenchen.eu
    089-544 063-30

    Beispiele von geförderten Projekten:
  • „The Link“ von INVR.Space aus Berlin, https://creative-europe-desk.de/artikel/2019-12-01/Bridging-Culture-and-Audiovisual/?id=5047
  • „Offre immersive d’exposition et d’expérience VR“ von Gedeon Programmes aus Frankreich, eine immersive Ausstellung zum Thema Pompeji im Grand Palais in Paris ergänzt durch ein audiovisuelles VR Projekt

Horizon Europe 2021-2027 – Forschungsförderung

An dieser Stelle werden wir künftig relevante Calls im neuen Rahmenprogramm veröffentlichen.

Zu beachten: XR wird dort unter „Interactive Technologies“ zu finden sein.

Hilfe bei EU-Anträgen und Unterstützung bei der Suche nach Projektpartnern durch die die Bayerische Forschungsallianz (BayFor)

Wer Anträge in EU Programm stellen möchte, sollte sich vorher bei der BayFOR beraten lassen, was dabei zu beachten ist und wie die Erfolgschancen erhöht werden können.

Ansprechpartner:

Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR)

E-Mail: info@bayfor.org
Internet: www.bayfor.org

Standort München Tel.: +49 (0)89 9901888-0

Standort Nürnberg Tel.: +49 (0)911 50715-900


Die BayFOR als Enterprise Europe Network Partner hilft auch, Projektpartner zu finden. Dazu sind Informationen über den Kontext erforderlich:

  • Geht es hier um ein europäisches Projekt?
  • Geht es um bilaterale Kooperationen z.B. für Technologie Transfer?
  • Wer sucht die Firmen? Wozu?
  • Rolle der Firmen in den Projekten? 

Ansprechpartner:

Natalia García Mozo

Bereichsleiterin KMU-Beratung

Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) GmbH Prinzregentenstraße 52
80538 München

Telefon   +49 (0)89 – 9901 888 – 171
E-Mail     mozo@bayfor.org
Web        www.bayfor.org/een | www.forschung-innovation-bayern.de

 

 

 

 

Weitere Fragen? Contact us!

Du bist nicht ganz sicher, welches Programm das richtige ist? Dann nimm  gerne mit uns Kontakt auf – am besten per Mail an hi@xrhub-munich.de oder telefonisch unter +49 89 68 999-0.