Kunst & Kultur
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#ALPHALOOP in Augsburg am Gelände des Gaswerkes als Spiel mit den Realitätswahrnehmungen der Teilnehmenden
Zwischen Sinnes-Loop und Technik-Happening
Am 05. Und 6. Juni war das französische Kollektiv Les laboratoires deletere aus Marseille zu Gast am Digitaltheater des Staatstheaters Augsburg.
Wir erleben: #ALPHALOOP, eine Mixed-Reality Outdoor Show, entwickelt von und mit Adelin Schweitzer, dem kreativen Kopf von deletere.


#ALPHALOOP nimmt Bezug auf Timothy Leary`s Vision und Definition von „Cyberschamanismus“: in seiner Vision würden sich Menschen mit ihrem Gehirn direkt mit Rechnern verbinden können und damit schamanische Bewusstseinszustände erfahren. Learys Fokus dabei geht Richtung gemeinsam erlebter Schaman:innenreisen, die er sich vorstellt wie Erfahrungen mit erweiterten Realitäten mittels spirituell genutzter Drogenwirkung.
Außerdem beziehen sich die Laboratoires deletere auf die Spiritualität von Ureinwohnern in der Provinz Québec.
Produktion & Technisches
Les laboratoires deletere verbinden hier 360°-Video & Audio mit Live-Performance: Mit ihrer Inszenierung und mit selbst konfektionierten Headsets versetzen sie die jeweils sechs Gäste in mobile Situationen, die für die sechs Sinne der Teilnehmenden herausfordernd sind.
Das Equipment charakterisiert Adelin Schweitzer so:
„The six headsets are modified Gear VR units, each with a custom cooling system and a UHF sound receptor. Everything stays in sync via OSC between a Unity APK and Max/MSP on a dedicated wifi network. I build these machines myself: low-tech enough to keep them under control, precise enough to bend perception.“
UNSERE PERSÖNLICHEN #ALPHALOOPS
Wir, Johanna Deffner ( Szenografin für Theater und XR HUB Bavaria Munich) und Peggy Dix (Setdresserin für Film), waren zwei von sechs Frauen, die an diesem Happening teilnahmen und reflektieren über unsere Erlebnisse am Folgetag. Interessant ist, welche verschiedenen Impulse wir jeweils bekommen haben:
J.D. Wir werden aufgefordert, blaue Flüssigkeit in Schnapsgläsern zu trinken. Die Gruppe ist skeptisch, ist es Schnaps oder nur Lebensmittelfarbe? Sollen wir uns das wirklich einverleiben?
Ich denke an Alice im Wunderland: ob wir jetzt gleich schrumpfen werden? Alice? Alice! Where the Fuck is Alice?
P.D. Blauer Drink und kleiner Stein. Der Stein soll behalten werden und die Flüssigkeit getrunken. Warum? Man spricht nicht mit uns. Wir trinken dann am Ende alle unsere Gläser aus und dürfen jetzt in den Theaterraum eintreten:
J.D. Da sind sechs Stühle in Reihe auf der Spielfläche; dahinter ein Technikpult, hinter dem wir eine Person mit Schirmmütze und undurchsichtiger Sonnenbrille- oder Schwimmbrille? – auf der Cap ist ein Zackenlogo erkennbar. Gegenüber vor der Publikumstribüne sind zwei Installationen aus verschiedenen Objektarrangements ( ausgestopfte Frösche, Kristalle, die das Licht brechen…), die wir besichtigen können, bis der bebrillte augenlose „Techniker“ uns Plätze zuweist. Kuck mal!
P.D. Was ist er? Eine Art Mensch-Maschine, der Technik-Spieler? Wir werden von ihm sehr technisch und wortlos platziert. Mein Blick schweift über Stuhl, Wasserbecken, Kartenspiel und ein paar Dinge mehr zu den anderen Teilnehmerinnen neben mir und dann wieder in den vor mir aufsteigenden Zuschauerraum.


Nun setzt der Mensch-Maschinen Spieler jeder von uns eine VR-Brille und Kopfhörer auf. Mit undurchdringlicher Mine, aber leichter Hand.
Nacheinander werden wir nun so vernetzt. Die Brille wandert auf meinen Kopf, die Kopfhörer werden angepasst und ich sehe erst mal ein leicht unscharfes Liniengitter. Denke: Wäre es besser gewesen, meine Brille aufzulassen?- bekomme aber mit Drehen eines Rädchens am VR-Gestell den Fokus etwas besser eingestellt.


Erst Gitterwelt, dann Sound Surround = Augen und Ohren haben ein Interface. Nun scheinen alle aus der Gruppe präpariert. Klick: die Gitterwelt ist weg und ich sehe im Rechteck: Meine Nachbarinnen sitzend mit ihren Brillen auf den Köpfen, nach wie vor leicht unscharf. Ganz nah und irgendwie auch gleichzeitig entfernt. Das perspektivische Neuland macht meinem Hirn noch leicht zu schaffen.
J.D. Die Headsets sind markiert mit A B C D E F . Was ich mit der E-Brille sehe, ist kein übliches Passthrough, sondern wie ein rechteckiger Film in Non-High Quality, eher so SuperAcht-Ästhetik. Jetzt tritt ein zweiter Spieler ( Fred Sechet) in Alltagskleidung auf, nimmt mittig gegenüber unserer Gruppe Platz und: nimmt ein Fußbad in einer Schüssel. Er ist „HIM“, stellt sich als solcher vor, adressiert uns, animiert, dass wir unsere Arme ausstrecken, aha, das ist live, ich sehe meine Hand, meinen Arm- zur Seite geschaut sitzen die anderen in ihren Headsets.
B. HIM erklärt, dass er eine Art Spieltransformator ist und wir uns unseren ‚neuen‘ Raum nun mit `Ein-und Ausatmen` Übungen begreiflich machen sollen. Ich schaue dabei meine Hände an und an meinen Körper hinunter. Auch diesen Blick bekommt mein Hirn noch nicht so recht zu fassen.
Der Transform-Mann bittet zu Übung 2. Alle sollen den kleinen Stein vom Eingang ( dafür war er also vorgesehen ) direkt in das Wasserbecken zu seinen Füßen werfen. Aha, denkt sich mein Kopf. Damit sollen wir Brillenblick, Hirn und Raumverständnis unter einen Hut bekommen. Und wie erwartet: funktioniert es bei mir – nicht. – Ob es den anderen gelungen ist, entzieht sich meinem Sichtfeld.
E. Ich habs gesehen: Niemand hat getroffen. Aber zum Glück hat auch kein Steinchen den Kopf von HIM getroffen. 😉Jetzt sollen wir aufstehen und auf einem Fuß gehen- uns zur Sicherheit an der Nebenschulter stützen. Gehen üben. Fuß rechts, Fuß links. Heben, Senken.
B. Ich schaue wieder an mir runter und fühle mich auf eine komische Weise länger, als ich WEISS, dass ich eigentlich sein sollte. Auch mein Stuhl, die beiden Menschen neben mir und der Boden unter mir wirken gleichzeitig weiter weg oder näher, als sie eigentlich meinem GEFÜHL nach sein müssten. Der perspektivische Look ähnelt einem 3- D -Film ohne Brille.
Die ersten Schritte sind noch wackelig und mein Hirn sucht nach wie vor mal hier mal da nach einem ‚Hilfeseil‘. Wir sollen die Schultern unserer Nachbarinnen halten. Das dient ein wenig der Gruppenbildung, aber auch der jeweiligen Verortung im Raum.
E. Wir folgen HIM, die frisch gewaschenen Füsse jetzt in weissen Gesundheitsschlappen – Achtung, dass wir Verkabelte uns nicht anrempeln- Distanz nach vorne kann ich ganz gut einschätzen…Durch die Tür runter von der Bühne, jetzt fordert uns der schmalere Theatergang heraus, ich nehme die Hände zu Hilfe, um meine optische Info zu verifizieren und nicht mit der Architektur zu kollidieren. Der Schwarze META ist hinter uns, jetzt mit mobiler Technik.
B. Von Schritt zu Schritt geht’s immer besser. Mein Blick fokussiert recht starr den vor mir laufenden Transform Mann, der unaufhörlich über unsere Kopfhörer zu uns spricht. Ich weiss nicht recht, ob es beruhigen oder Verwirrung stiften soll. Mir helfen beim Fokus halten vor allem altbewährte Yoga Übungen.
Ich nehme die anderen Headset Trägerinnen bei dieser Übung wie Roboter einer allerersten Generation wahr, etwas wackelig, ruckelnd und leicht planlos durch den Gang laufend. Dann geht’s hinein in einen Aufzug. Sieht lustig aus. Wir alle mit den Gerätschaften auf dem Kopf. Wir stehen alle eng beisammen und auch hier SIEHT der Abstand weiter und gleichzeitig näher aus als er sich ANFÜHLT oder SEIN sollte. Die Sinne in meinem Körper lernen gerade und wissen noch nicht, wie das Ganze einzuordnen ist.
E. Außer den zwei #Alphaloopies begleiten uns zwei Theaterleute, ebenfalls in Schwarz, Theatertechnik Arbeitskleidung, kein Kostüm wie beim Schwarzen.
Ah! Frische Luft! Und leuchtend azurblauer Himmel, juniwolkenfrei. Wo ist Peggy?
B. Raus auf den Platz vor dem Theater. Noch habe ich das GEFÜHL, immer einen Schritt nach unten steigen zu müssen. Ich habe die neue sichtbare Länge meines Körpers immer noch nicht richtig im Griff.
Draußen erwarten uns Techniker und der Transformator Mann. Was sie wohl bei jeder neuen Loop-Session denken, wenn sie wieder und wieder eine Gruppe – mal besser und mal schlechter – diese ersten Schritte machen sehen?
E. Der schwarz gekleidete „Techniker“ ( Adelin Schweitzer, der Regisseur und Urheber dieses Mixed Reality Walks, wie wir später herausfinden) mit der Brille über den Augen und Ninja-artigen Zehenschuhen ist uns gefolgt, regelt mit seinen Handschuh- Händen am Tablet herum, das er an einem Geschirr mobil vor dem Bauch positioniert hat. Über dieses steuert er wohl unsere Realitäten. Jetzt können wir ihn bei Tageslicht betrachten. Aber nicht besonders lang, denn zu was er mit seinem mobilen Technikpult fähig ist, erleben wir gleich:


B: Nun sollen wir die Arme wedeln, uns im Kreis drehen, tief die frische Luft einatmen und ein bisschen springen. Mir wird kurz übel – dann geht es wieder und auch das Laufen wird flüssiger. Ein Gedanke: so muss es sein, eines dieser großen Star Wars Tiere zu steuern. Und: gut, dass es nicht regnet. Wären wir bei Regen drinnen? Mein Hirn versucht über bekannte Ablenkungen dieses unbekannte neue Raumgefühl-Konstrukt besser zu verarbeiten.
Nächste Übung. Der Technik-Mann META steht auf der anderen Seite des Platzes an einer Hauswand mit einer Spielkarte in der Hand. Wer holt sich als erste die Karte? „Easy“ denkt mein Hirn. „Schwierig“- merke ich auf halben Weg, da der Technik Mann nun Farben, Perspektiven, oben und unten in unseren Brillen verdreht. Der Transfo Mann (HIM) spricht dabei unaufhörlich durch die Kopfhörer in unsere Ohren und plötzlich weiß ich nicht mehr, wo ich bin. KONZENTRATION. Immer wenn ich endlich den Technik Mann im Fokus habe, ploppt er weg. Dann verdreht sich die Welt und unten ist oben. Ich FÜHLE mich unsicher, mein Hirn IST irritiert, mein Kopf WEISS: der Technik Mann steht still, nur ich muss mich bewegen. Also: einfach die Richtung halten und gerade weiterlaufen. Wie schwer das, ohne alle Sinne beisammen zu haben, sein kann, merke ich auf diesem Weg. Wie selbstverständlich unsere Sinne uns doch von Schritt zu Schritt durch unseren Alltag lotsen. Ich erreiche die Karte und danke den vielen Yoga Fokus Stunden, dass ich nicht einfach über meine eigenen Beine gestolpert bin.
E. Ich laufe Richtung Karte, wie alle… nicht kollidieren, weiter…ah: Peggy erreicht die hochgehaltene Karte. Sie war die Schnellste. Ich will trotzdem weiter dahinlaufen!—Oh–-Der blaue Himmel- ist plötzlich unten. Oho. Mmm, Ich bleibe doch besser stehen?- ob ich schaffe, die Perspektive zurückzusetzen? Jetzt scheint auch noch rechts links zu sein. Hallo? Ich bleibe besser stehen. Es wird vorbei gehen, offenbar kann ich die Umkehrungen selber nicht beeinflussen. Das habe ich gerade versucht, vergeblich.
Jetzt taucht sich das Bild in Rot- wird Grün. Wir sagen die gesehenen Farben. „Red, Blue, Violett, Green„- offenbar sieht jede eine andere Farbe. Es ist nicht zeitgleich rot in allen Headsets.






B. Steigerung. Uns – nun alle etwas trittsicherer – wird das Bild verzerrt, die Welt steht noch ein paar Mal Kopf, die Farben wechseln hin und her, der Transfo Mann (HIM) wechselt vom englischen ins französische und tänzelt vor uns rum. Ich bin inmitten von Mixturen aus Tönen, Worten, Geräuschen, gemischt mit verzerrten Abbildern der Realität rund um meine Augen und Ohren. Beide Sinne werden in hohem Masse irritiert. Ich muss die Augen schließen. Bleibe stehen und denke: gut dass dies kein Resultat von Drogen ist. Gleichzeitig frage ich mich: würde ein Drogenrausch diese künstlich verzerrte Realität evtl. wieder aufheben?




E. Der Schwarze wäre eine Spinne, sagt HIM, der muß jetzt Tarantella tanzen, dabei verschwimmt er, während er es selber technisch initiiert.
B. Der Transfo Mann (HIM) tanzt jetzt mit einer Flöte vor uns her. Ich höre alle Geräusche rund um meinen Kopf schwirren, was das Ganze noch mal echter erfühlen lässt.
Im Hintergrund fährt eine Frau auf einem Fahrrad und ein Elektromobil durchs verzerrte Bild. LUSTIG denken Kopf und Hirn: Die analoge Realität kreuzt die virtuelle.
E. Ja, und was ist jetzt real, also wie real ist das Eine und wie anders real ist das Andere? Liegt das an meiner Körperwahrnehmung? Die ist gut eingeübt. Aber kann das willkürlich sein, gibt es mehrere Varianten von Realität?
Das Thema Fluß kommt mehrmals, auch im Text von HIM; räumlich sinke ich zwischen Würfelelementen nach unten, später tauche ich dazwischen wieder aufwärts.


Wir spazieren weiter, an einem Garten vorbei. Die Zweige streifen mein Gesicht, ganz real- und näher als gedacht. Eine Frau kommt aus der Türe.- Na, wir sind sicher ein merkwürdiger Anblick für die Anwohnerin.
B. Dann spulen sich – zum Ausklang – auf allen Brillen unterschiedliche Enden dieses Abends ab. Ich lande auf einem Staudamm, dann am Meer und zum Schluss sehe ich die Welt in Vogelperspektive immer kleiner werden und nach unten wegschweben. Dazwischen tauchen große dicke Würfel auf und ab. Es ist ein 360 Grad Film und soll den Kopf bestimmt beruhigen.


E. Angekommen unter Bäumen wechselt das Bild jetzt in eine 360 ° Schneelandschaft. Ah, schön und ruhig. Der Text wechselt ins Französische. Jetzt in einer Höhle ein Feuer. Das überlagert ein Feuer im Eisenofen, der in einem Häuschen steht- Jetzt sehe ich es von außen.- es steht auf einem zugefrorenem See. Ein Hund ist davor. Erst unmerklich fange ich an, zu schweben, das sehe ich beim Blick zum Boden. Höher ergibt sich eine Aufsicht, der Horizont krümmt sich, es wird ein Rund aus der Landschaft, eine Kugel, die nach unten verschwindet. Zurück bleibt eine Helle.
P.D. Dann werden uns die Brillen abgenommen und ich blicke in die analoge Welt. Meine Körperteile befinden sich wieder in den Entfernungen, in denen ich fühle, dass sie sein müssten, ebenso die Menschen, Bäumen, Poller, Wege, usw.
J.D. Ich halte eine kleine gelbe Blume zwischen den Fingern, die hat mir grade jemand ungesehen in die Hand gedrückt hat.- Meine persönliche Erinnerung an das Erlebnis.


Fazit Johanna ( J.D. / E.):
Auch wenn meine persönliche Wahrnehmung durch #ALPHALOOP aktiv benutzt und gebeutelt wurde, hatte ich Spaß, mich auf die Versuchsanordnung einzulassen. Besonders fies war das LinksRechts Tauschen. Cool war, daß deletere nicht nur gewiefte Bastler und Experimenteure sind, nicht nur der begleitende „Techniker“, sondern daß sie mit Kostüm und Haltung körperlich ganz in den Rollen sind. Für meinen Geschmack hätte HIM optisch noch mehr weg vom zufälligen Strassen-Kostüm sein dürfen, aber vermutlich sollte der sich nicht so stark vom Publikum unterscheiden?
Ich bin trotz geführtem Onboarding in der Gruppe allein, bemerke, daß ich Anderes wahrnehme als die anderen, bin also auf meine persönliche Wahrnehmung zurückgeworfen. Die Bezugnahme auf kanadische Schamanen ist wohl die Flöte und eine Klapper und der Gesang, also das Akustische.
Der Switch zum 360° Video zum Schluss: angenehm nach der ganzen optischen Verunsicherung! Oder wieder eine neue Realität, die dann auch schwindet? Es wird mit multisensorisch wahrnehmbaren Mitteln die Frage gestellt, ob wir unserem eigenen üblichen Verständnis von Realität trauen können oder ob sie nur eine von auch anderen möglichen Realitäten ist.
Peggy und ich haben am nächsten Tag noch öfters drüber geredet- und nicht nur, weil wir einen Text darüber schreiben wollten. Das Erlebnis war inspirierend und anregend.
Bestimmt haben auch die anderen Teilnehmerinnen am nächsten Tag reflektiert. Laboratoire deletere will, daß das Publikum voll eingetaucht ist in einen technisch kontrollierten Zustand, in dem sie ihre Wahrnehmung nicht selber kontrollieren und sich deshalb fragen müssen, welcher Wahrnehmung ihrer Umgebung sie nun vertrauen sollen. Das ist für mich, E, voll erreicht worden.
Fazit Peggy ( P.D. / B.):
Fazit in Stichpunkten:
– Eingangssituation spielerisch etwas holperig gestaltet.
– Bühnensituation beim Betreten: Utensilien Sammlung plus Technik des
Theaterraumes
– Sinnestäuschung beim Steinwurf und beim Aufstehen
– wackelige Schritte: Körpergefühl und Körper- Sichtbarkeit passen nicht
aufeinander —mir ist schlecht
– Farben / Formen / Drogenrausch: kann ich meinen Augen trauen?
– was ist mit der Sicherheit, wenn eine irgendwo gegen rennt, oder hinfällt?
– was ist mit der inneren Sicherheit?
– Kopf Erfahrungswerte vs. Brillen- Blick = was die Augen jetzt sehen
– tanzender HIM: Sprachenwechsel englisch –> französisch
– oben ist unten ist oben
– Farbenlehre mit Zerrbild
– was ist, wenn eine auch ohne Brille weiter diese Bilder sieht ?? sind die
Looper dagegen abgesichert ?? = Schutz durch die `Macher`?
– unter Wasser
– Geräusche in den Kopfhörern verstärken das komische Gefühl
– switch in die reale Welt
– in der Gruppe <–> allein
– wie wäre es ein nächstes Mal? …einfacher, schwieriger, gleich?
#ALPHALOOP hat leider in den nächsten sechs Monaten noch keine konkreten Pläne für einen weiteren Auftritt, den wir hier gern empfohlen hätten.
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Artistic Direction: Adelin Schweitzer
Write & Play: Fred Sechet & Adelin Schweitzer
Dramaturgy: Pina Wood
Software Developement: Naoyuki Tanaka & Gaëtan Parseihian
Sound Design: Lucien Gaudion & Gaëtan Parseihian
Co-Production: Crossed Lab / Deletere / Station Mir
Les laboratoires de deleteres aktuelles Projekt ist “ The Sutherland Test„ (2024), wieder in Zusammenarbeit mit dem Spieler Fred Sechet. „Sutherland Test“ lief bereits auf verschiedenen Festivals – die nächsten Termine sind zum Zeitpunkt dieses Berichtes noch in der Planung.

